Déroulement de la prestation

Albsteig Schwäbische Alb: Tour 4 
"Im Land der zehn Tausender"
 
(von Jungingen nach Tuttlingen)
5 Wandertage, ca. 87 km
 
Entdecken Sie das Naturparadies Schwäbische Alb auf einem der schönsten Fernwanderwege Europas!

Der Albsteig Schwäbische Alb führt Sie als Hauptwanderweg (HW1 Nordrandweg des Schwäbischen Albvereins) über rund 370 km vom bayrischen Donauwörth immer entlang des Albtraufs bis nach Tuttlingen. Unzählige Burgen und Schlösser, grandiose Naturlandschaften, phantastische Aussichtspunkte, die unglaubliche Geschichte der Kelten, Römer und Stauffer begleiten Sie auf Schritt und Tritt. Nicht zuletzt die schwäbische Küche mit all`den Köstlichkeiten wie Maultaschen, Spätzle und Rostbraten machen diese Tour zu einem waren Hochgenuß.
SwabianTravel hat seinen Sitz in Neuffen, ungefähr in der Mitte des Albsteigs, und wir kennen uns daher hier bestens aus. Wir freuen uns, Ihnen unsere Heimat mit den unzähligen Sehenswürdigkeiten und auch den kleinen Dingen am Wegesrand, bei dieser herrlichen Wanderung zeigen zu können. Wir haben daher immer genügend Zeit zum Schauen und Genießen eingeplant. Unterwegs übernachten Sie in Hotels und Gästhöfen in besonders schöner Lage, mit besonders schönem Ambiente und an Orten, wo Sie auch außerordentlich gut Essen können. 
Die gesamte Wanderstrecke haben wir in vier Touren mit jeweils 4-5 Wandertagen eingeteilt. Die Touren lassen sich je nach Zeit und Lust beliebig miteinander kombinieren. Auch für den Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft haben wir gesorgt. Dieser ist ganz einfach dazubuchbar, ebenso wie weitere Erlebnistage. So können Sie je nach Interesse, Zeit und Kondition Ihr ganz individuelles Wanderprogramm zusammenstellen.

  
Ein paar Daten im Überblick:
Länge:
ca. 370 km von Donauwörth bis Tuttlingen
Anforderungen:
Normale bis gute Kondition erforderlich (je nach Etappe)
ca. 8000 Höhenmeter gesamt im Auf- und Abstieg
Höhenlage:
niedrigster Punkt: Owen/Teck, 379 m
höchster Punkt:      Lemberg, 1015 m  
Beste Jahreszeit:Die Tour ist in Abhängigkeit von der Wetterlage von Mitte März bis Mitte November möglich.
Beste Wandermonate sind: Mai, Juni, September, Oktober
 
Die einzelnen Tour-Abschnitte:Tour 1: Donauwörth - Heubach:    5 Wandertage, ca. 112 km
Tour 2: Heubach - Neuffen:           4 Wandertage, ca. 89 km
Tour 3: Neuffen - Jungingen:         5 Wandertage, ca. 88 km
Tour 4: Jungingen - Tuttlingen:      5 Wandertage, ca. 87 km
 
 
 
 
Tourverlauf Tour 4:

(von Jungingen nach Tuttlingen)
Ein paar Daten im Überblick:

Startpunkt:
Jungingen
Ziel:
Tuttlingen
Strecke:
ca. 87 km
Dauer der Tour:
5 Wandertage, mit Zusatzübernachtungen bis 7 Tage  

Tag 1: Jungingen - Raichberg (ca. 12 km, Gehzeit ca. 3.10h) Sie reisen vormittags nach Jungingen an und starten hier ins Land der "zehn Tausender." Insgesamt erhebt sich die Schwäbische Alb an 10 Gipfeln auf über 1000 Meter. Mit dem gespaltenem Fels (1000m), dem Plettenberg 1002m), Oberhohenberg (1011m), Hochberg (1008m), Lemberg (1015m), Kehlen (1001m) und Klippeneck bzw. Hummelsberg (1002m) überschreiten Sie in den nächsten Tagen gleich sieben dieser höchsten Berge. Darüber hinaus erreichen mehrere weitere Erhebungen bei Wehingen ebenfalls die 1000m-Marke, gelten aber bei Vielen nicht als eigenständige Berge.
Wenn Sie erst nachmittags anreisen, empfehlen wir eine erste Übernachtung in Jungingen. (vgl. Zusatztag 1: Jungingen)
Von Jungingen wandern wir durch ein größeres Waldgebiet stets bergauf zum Plateau des Raichbergs. Unser erstes Ziel ist der Hangende Stein mit seiner tollen Aussicht hinab ins Killertal und zurück in Richtung unseres Aufstiegs. Den Felsen betreten wir über eine schmale Brücke über einer rund 10 Meter tiefen Randkluft. Hier können wir erneut deutlich sehen, wie sich die Schwäbische Alb immer weiter nach Süden zurückzieht. Auch dieser rießige Felsen wird irgendwann ins Tal donnern. 
Bevor wir den Raichbergturm mit seiner tollen Aussicht besuchen, folgen wir knapp einen Kilometer zunächst weiter am Albtrauf entlang zum Trauffelsen, von wo wir einen ersten Blick auf das Schloss Hohenzollern mit seiner beeindruckenden Silhouette werfen können. Ein kurzes Stück bergab und über einen Forstweg erreichen wir das Zeller Horn mit dem Ausblick aller Ausblicke auf das Schloss Hohenzollern. Von nirgendwo sonst hat man zu allen Tages- und Jahreszeiten einen derart herrlichen Blick auf das Schloss.
Auf gleichem Weg wandern wir nun zurück zum Trauffelsen und biegen hier nach Süden zum Raichbergturm ab, den wir schon sehen können. Von fast 980 Metern Höhe lassen sich von hier oben weite Teile der Schwäbischen Alb überblicken und an klaren Herbsttagen sind von der Aussichtsplattform selbst die Alpen zum Greifen nahe. Das nahegelegenen Albvereinsheim Nägelehaus lädt zu eine Rast ein. Bis zum Tagesziel ist die heutige Tour aber nicht mehr weit und so läßt sich diese alpin anmutende Landschaft ausgiebig geniessen. 
 
Tag 2: Raichberg - Albstadt (ca. 16 km, Gehzeit ca. 4.15 h) Nach einem gemütlichen Frühstück geht es heute erstmal direkt am steilen Trauf entlang bis wir nach knapp 5 Kilometer den Wanderparkplatz Stich erreichen. Auf der anderen Seite des Hochtals zieht der Wanderweg wieder bergauf und über Pfeffingen und den anschließend steilen Aufstieg erreichen wir schließlich den Aussichtspunkt Böllat. Von hier bietet sich ein schöner Blick hinab ins romantische Wannental und auf den weiteren Wegverlauf am Folgetag bis hinüber zum Lochen und zum Plettenberg. 
Über das kleine Dorf Burgfelden nähern wir uns wieder der Albkante und gelangen über einen schmalen Grat jetzt hinunter zu einer Weggabelung. Hier verlassen wir kurz den Albsteig und steigen wenige Meter zur Schalksburg hinauf. Erste Siedlungsspuren lassen sich auf diesem exponierten Felsen bereits bis 1500 vor Christus zurückdatieren, während ab 1100 die ersten Burganlagen nachgewiesen werden konnte. Allerdings sind heute davon kaum mehr Reste erhalten und so wurde im ehemaligen Burgfried in den 50er jahren des vorigen Jahrhundert ein Aussichtsturm gebaut, der frei zugänglich ist. 
Wer möchte, kann von hier aus auch den östlichen Teil des sehr lohnenden Traufgangs "Felsenmeersteig" anschließen. Zusätzlicher Zeitbedarf für diese schöne Rundtour ca. 2,5 h.  
Von der Schalksburg geht es zunächst über einen Waldpfad und später über Forstwirtschaftswege fast 300 Höhenmeter nach Albstadt-Laufen hinunter. Mit der Regionalbahn gelangen Sie in wenigen Minuten nach Albstadt-Ebingen zu Ihrem Hotel. 
 
Tag 3: Albstadt - Ratshausen (ca. 18 km, Gehzeit ca. 5.10 h) Heute steht eine besonders schöne, aber mit mehreren Auf- und Abstiegen, auch anstrengende Tagesetappe auf dem Programm. Wir starten in Albstadt-Laufen und steigen auf dem Albsteig erst einmal wieder hinauf zur Abhochfläche. Wieder auf rund 900 Meter Höhe angekommen, wenden wir uns nach rechts und wandern immer an der steilen Bergflanke entlang, zum Aussichtspunkt Hörnle. Nach weiteren zwei Kilometern kommen wir zum Lochenpass, der die Orte Weilstetten mit Tieringen miteinander verbindet. Von der anderen Straßenseite ist es nicht mehr weit hinauf zum Lochengipfel mit seinem markanten Gipfelkreuz.
In außergewöhnlich schöner Landschaft geht es jetzt zunächst wieder hinab um kurz darauf über Fostwege und Naturwiesen wieder aufzusteigen. Am Gespaltenen Fels erreichen wir mit 1000 Meter einen ersten Höhenrekord auf dem Albsteig. Auch hier ist die Errosion der Albkante wieder offensichtlich. Kurz darauf ist auch schon der Hoher Fels erreicht und wir blicken hinüber zum Plettenberg mit seinem Funkturm. Unschwer ist aber auch zu erahnen, dass der Wandeweg erstmal wieder abwärts führt und auf der anderen Seite des bewaldeten Hochtals wieder ein längerer und steilerer Anstieg bevorsteht.
Selbst von dieser Aussichtswarte ist nicht zu erkennen, dass auf dem Plettenberg ein rießiges Loch klafft. Hier wird Kalkstein abgebaut und per Materialseilbahn zur Zementgewinnung ins Tal befördert. Der Wanderweg führt nun teils direkt am Zaun des Betriebsgeländes vorbei und ermöglicht immer wieder Blicke in den rießigen Steinbruch mit den unterschiedlichen Abbaustufen. Kaum um die Ecke gebogen stehen wir fast unvermittelt auf einer Hochwiese und gleichzeitig auf unserem zweiten Tausender auf dieser Tour. Von hier oben haben wir einen tollen Blick bis hinüber zum Lemberg und zum Schwarzwald.        
Zunächst geht es weiter am Trauf entlang bevor wir zu einem Schafstall kommen und die anschließende Wiese überqueren. Kurz darauf spitzt sich der Bergrücken des Plettenbergs immer mehr zu, bis wir schließlich zu einer ehmaligen Burgstelle gelangen, von der es direkt über die steile Bergkante gesichert nach unten geht. Über einen Wirtschaftsweg geht es weiter nach Ratshausen, von wo es nun nicht mehr weit ist zu unserem Tagesziel. 
 



Tag 4: Ratshausen - Risiberg (29 km, Gehzeit ca. 7.40 h
Heute steht mit 29km ein langer Wandertag bevor. Während die erste Hälfte der Tour bis zum Hummelsberg von mehreren Auf- und Abstiegen geprägt ist, erwartet uns dannach genüssliches Wandern hoch oben auf der Schwäbischen Alb ohne große Höhenunterschiede. So ist dieser erlebnisreiche Wandertag gut zu schafffen.


Gleich zu Beginn haben wir die Wahl: Wer keinen Meter des Albsteigs versäumen möchte, geht wieder zurück nach Ratshausen und steigt dort wieder in die Tour ein. Alle anderen folgen dem Wanderweg, gleich hinter dem Hotel, in Richtung Deilingen und erreichen den Albsteig kurz vor dem Ort. Meist auf Feldwegen wandern wir anschließend durch schöne Wiesen hinauf zum Wanderparkplatz am Waldeck. Kurz darauf läd eine kleine Kapelle zum Innehalten ein, bevor der Weg weiter hinauf zum Oberhohenberg, unserem heutigen ersten Tausender, führt.

Im 12. Jahrhundert wurde hier oben, wie häufig an so markanten Punten, eine große Burg errichtet. Das Besondere aber war, dass unterhalb der Burg, an der Steilflanke der Schwäbischen Alb, eine richtige kleine Stadt mit zahlreichen Handwerkern entstanden ist.

Heute gibt es jedoch kaum mehr Zeugnisse dieser Besiedelung. Über den ehemaligen Burggraben spannt sich heute eine moderne Hängebrücke, die aber auch bequem umgangen werden kann. 
Direkt an der Abbruchkante der Schwäbischen Alb verläuft der Wanderwegweg nun mit herrlichen Tief- und Weitblicken hinüber zum Hochberg (1008m). Von hier sehen wir schon zum Lemberg mit seinem Aussichtsturm hinüber. Anschließend geht es berab zum Lembergsattel, von wo wir wieder kanpp einen Kilometer und 90 Höhenmeter zum Lemberg hinaufsteigen. Diese Hochwiese markiert mit 1015 Metern Höhe den höchsten Punkt der Schwäbischen Alb. Die Schutzhütte des Albvereins hat in den Sommermonaten meist am Wochenende geöffnet und der Aufstieg auf den 33m hohen, im Jahr 1899 erbauten Turm, ist ein absolutes Muss. In Stahlbauweise gebaut, erinnert er etwas an den Eifelturm und schon manche fanden den Aufstieg doch "zu luftig" und haben wieder umgekehrt. Alle, die es geschafft haben, werden jedoch mit einer phänomenalen Ausicht belohnt.
Durch den Routenverlauf haben wir vielleicht gar nicht bemerkt, dass diese drei Tausender eigentlich durch das Mühlbachtal im Osten und der Unteren Bära im Süden von der eigentlichen Albhochfläche abgetrennt sind.
Nach einer ausgiebigen Rast geht es nun hinunter nach Gosheim und auf der anderen Seite der Orts wieder hinauf in Richtung Klippeneck. Oben angekommen wandern wir gemütlich über weite Strecken an der Albkante entlang und genießen immer wieder herrliche Ausblicke zum Schwarzwald und bei klarem Wetter bis zu den Schweizer Alpen.
Gut eine Stunde sind wir so unterwegs, bevor wir den Dreifaltigkeitsberg mit seiner Klosteranlage erreichen. An diesem Wallfahrtsort ist heute derr Claretiner Orden beheimatet, der auch das angeschlossene Gasthaus betreibt.
Wieder zurück an der Weggabelung am Wanderparkplatz sind es jetzt noch gemütliche zwei Stunden bis zu unserem Tagesziel Risiberg.   
 


Tag 5: Risiberg - Tuttlingen (ca. 12 km, Gehzeit ca. 3.10h)
Heute können wir den Albsteig auf der letzten Tagesetappe ruhig angehen und nochmal die schöne Landschaft und die ausgedehnten Waldstrecken erleben. In Rußberg bietet es sich daher an, ein letzes Mal auf unserer Tour, allerlei schwäbische Spezialitäten in einer der beiden Gaststätten zu genießen. Schließlich gelangen wir oberhalb von Tuttlingen über eine Wiese und weiter hinab durch ein Wohngebiet zum Endpunkt des Albsteigs an der Brücke über die Donau. 


Hier endet unsere Tour 4 des Albsteigs "Im Land der zehn Tausender"  und nach rund 370 Kilometer gleichzeitig auch die Traumtour über den Albsteig Schwäbische Alb.
 
Zusatztag 2: Tuttlingen (fakultativ) (vgl. Zusatzleistungen) Wir empfehlen, die Rückreise nach Jungingen oder nach Hause, erst am Folgetag anzutreten und noch eine Nacht in Tuttlingen zu verbringen. Mit Regionalbahn (und teilweise Bus) erreichen Sie Jungingen, je nach Verbindung in gut 2 Stunden.


Enthaltene Leistungen:


4 x Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstück in schönen Hotels (5 Wandertage)

Wanderführer-Büchlein
Insolvenzversicherung

Nicht enthaltene Leistungen:

Gepäcktransport (individuell zubuchbar) 
An-und Abreise zum Startpunkt der Tour in Jungingen bzw. Rückfahrt ab Tuttlingen
Verpflegung

 
Programmhinweise:


Alle Preise sind pro Person bei Unterbringung in einem Doppelzimmer
Für diese Wanderung empfehlen wir der Witterung angepasste Funktionsbekleidung, gute Schuhe, Wanderstöcke und die Mitnahme von Verpflegung und ausreichend Getränken, da aufgrund einzelnen Schließzeiten von Gaststätten eine Einkehrmöglichkeit unterwegs nicht immer gewährleistet ist. 
Einzelne Übernachtungsmöglichkeiten können, zum Beispiel aufgrund von urlaubsbedingen Schließzeiten, nicht immer zu Ihrem gewünschten Reisetermin verfügbar sein. Wir behalten uns daher vor, in einem solchen Fall den Tourverlauf entsprechend anzupassen.  
Ab Tuttlingen können Sie mit Regionalbahnen und Bus in gut 2 Stunden wieder zurück nach Jungingen fahren.
Bitte beachten Sie die Minimum-Vorausbuchungsfrist für diese Tour von 14 Tagen. 



Teilnehmer/innen:Mindestanzahl von Personen:     1
Maximalanzahl von Personen:   14

Prix et formules

Comment s'y rendre

Adresse : 72417 Jungingen, Deutschland,

Comment s'y rendre ?

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Activités proposées :

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